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Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Name ist Claudia Simon. Ich bin 27 Jahre alt und lebe seit 4 Jahren auf der Insel Isla Margarita in Venezuela. Mit meinem Anliegen wende ich mich an Sie in der Hoffnung, daß Sie mir bzw. meinem Projekt helfen können.

Gleich am 3. Tag meines Insellebens wurde ich mit der großen Not der Straßenhunde konfrontiert. Meine Freundin und ich retteten einen armen Straßenhund. Der arme Kerl lebte völlig abgemagert und voller Ungeziefer und Verletzungen bei einer 7-köpfigen Familie, die kein Geld hatte, dem Hund Futter zu kaufen und sie vergaßen auch, ihm Wasser zu geben. Man konnte seine Ohren nicht erkennen, da diese voller Zecken waren. Er hatte Durchfall und Angst vor schnellen Bewegungen, wurde offensichtlich auch mißhandelt.

Leider kannte ich damals das Ausmaß dieses Problems nicht: es gibt hier Tausende von Straßenhunden und - katzen. Die meisten Tiere sind voller Ungeziefer, abgemagert und krank. Von den Einheimischen werden sie einfach davon gejagt, getreten, mit Steinen beworfen und angefahren. Von vielen Touristen ebenso. 

Das schlimmste Erlebnis, das ich hier mit einem Straßenhund hatte, war, als ich nachts aufwachte und Leute unten im Armenviertel einen Hund jämmerlich zu Tode quälten. Sie haben dem armen wehrlosen Kerl immer wieder mit einem Spaten auf Kopf und Körper geschlagen. Es war ein schauriges "Spiel" - er hat schrecklich gewinselt, ja fast um Hilfe gerufen mit seinem Winseln und Weinen. Das verfolgt mich heute noch in meinen Träumen. Nach endlosen 40 Minuten haben sie dem Hund dann einen Strick umgevunden und ihn getötet. Wir hatten deshalb die Poliziei gerufen, aber die hat sich nicht dafür interessiert. Es ist für die Leute hier völlig normal, daß Tiere mißhandelt und gequält werden. Sie sehen diese nicht als Lebewesen, sondern als nützliches oder unnütz gewordenes Vieh.

1997 hatte die Gemeinde sogar zum Morden der Tiere aufgerufen! Für jede getötete Katze gab es Geld und die Leute haben begonnen, die Katzen und Hunde umzubringen. Selbst Hauskatzen wurden wegen des Geldes getötet. Nun werden Hunde und Katzen regelmäßig in den Gemeinden vergiftet.

Aber das ist keine Lösung!!!


Wir selbst haben also vor 3 Jahren angefangen den Tieren zu helfen. Wir füttern und entwurmen sie, bringen verletzte und kranke Tiere zum Tierarzt. Allein können wir das aber nicht mehr schaffen - weder finanziell noch technisch. Deshalb haben wir uns entschlossen hier mit einem Tierasyl in Pampatar zusammen zu arbeiten und aktiv in Europa zu werden. Gemeinsam können wir mehr erreichen. Eine Freundin von mir leistet in Deutschland Aufklärungsarbeit und versucht Spenden zu sammeln.

Wir möchten einen Verein gründen, der die Straßentiere auf der Isla Maragarita aktiv unterstützt und ihnen eine Chance gibt auf ein glückliches Leben. Dazu brauchen wir jegliche Unterstützung.

Deshalb wende ich mich an Sie - schauen Sie nicht weg - werden Sie aktiv und besuchen Sie unsere Website - vor allem den Lin "Tierasyl Pampatar". Wir möchten diesen Verein unterstützen um noch mehr Tieren helfen zu können.

Wir möchten Kastrationsaktionen durchführen und versuchen, die Tiere von der Straße wegzuholen. Das Tierasyl Pampatar ist noch sehr ausbaufähig, aber leider fehlen die finanziellen Mittel. Obwohl das Tierasyl ein eingetragener Verein ist, bekommt es keine Hilfe vom Staat. Das einzige was ihnen zugute kommt: sie brauchen keine Steuern zahlen. Das allein hilft den Tieren natürlich wenig.

Vielleicht möchten Sie helfen oder kennen jemanden, der uns am anderen Ende der Welt unterstützen möchte. Gemeinsam können wir etwas erreichen.

Hochachtungsvoll

Claudia Simon

Islastreetanimals e.V.

www.islastreetanimals.com

Mail: islaclaudia@islastreetanimals.com



Wenn Sie die wertvolle Arbeit von Claudia Simon unterstützen wollen - hier ist das Spendenkonto:

Kto.Nr. 4304005012

BLZ 381 602 20

VR-Bank Bonn eG

IBAN: DE 26381602204304005012

BIC: GENODED1HBO